Rally Obedience (auch als Rally-O oder kurz RO bezeichnet) hat seinen Ursprung in den USA, wo es in den 90er Jahren von Charles L. "Bud" Kramer entwickelt wurde, der darin eine Vielzahl interessanter Aufwärm- und Freestyle-Übungen verankert hat.

In den folgenden Jahren haben sich daraus in den USA, Kanada, der Schweiz, Italien und skandinavischen Ländern viele verschiedene Richtungen entwickelt, die zwar alle auf dem ursprünglichen Konzept basieren, aber unterschiedliche Schwerpunkte setzen und diverse Zielgruppen ansprechen.

 

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2009 ist Rally Obedience als Sport auch in Deutschland angekommen und wurde 2013 offiziell vom VDH als Sportart anerkannt. Mittlerweile hat sie hierzulande viele Fans gewonnen.

Beim Rally Obedience handelt es sich um eine Sportart, die vor allen Dingen den Spaß und die Begeisterung zeigen sollen, den Mensch und Hund durch Kommunikation und Abwechselung in ihrer Zusammenarbeit erleben können. Hierzu wird beim Rally-Obedience ein Parcours aufgebaut, der aus Schildern, Markierungen und Hindernissen besteht.

 

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Jedes Schild trägt ein Symbol für eine Übung, z.B. Sitz, Platz, Steh, Bleib-Übungen, Platz aus der Bewegung, Abrufen, Vorsitzen, Wendungen und Drehungen nach links und rechts um 90°, 180°, 270° oder 360° und Tempowechsel. Außerdem gehören Laufübungen um Pylonen, wie z.B. Slalom und Spiralen sowie das Senden und Abrufen über eine Hürde dazu. Hierfür steht nach dem deutschen Reglement eine Vielfalt von rund 100 Übungsschildern zur Verfügung.

Besonders wichtig ist die Tatsache, dass im Parcours nach Belieben mit dem Hund kommuniziert und gelobt werden darf – am Ende verschiedener Übungen kann sogar ein Leckerli dafür eingesetzt werden.ziel

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Letztendlich wird das vom Team Mensch / Hund im Training Erlernte auf Turnieren gezeigt. In Konkurrenz zu anderen Teilnehmern werden dabei Präzision und Schnelligkeit in den Leistungsklassen „Beginner“, Klasse RO 1, Klasse RO 2, Klasse RO 3 und „Senioren“ (für Hunde ab 8 Jahren) von einem Leistungsrichter bewertet.

 

 

 

 

 

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