Polizeihundsportverein Burgdorf e.V.

Für alle Hunde im Alter von 8 bis 24 Wochen - egal ob Rassehund oder Mix, ob Groß oder Klein, bei uns ist jeder willkommen.

 

WARUM WELPENSPIELSTUNDEN

Der Welpe durchläuft nach seiner Geburt verschiedene wichtige Entwicklungsphasen. Z. B. in der 8. bis 12. Woche die Sozialisierungsphase, in der 13. bis 16. Woche die Rangordnungsphase und im 5./6. Monat die Rudelordnungsphase. All diese Phasen sind wichtige Zeiten für Sie und den Welpen. Es ist grundlegend, die altersbedingten angeborenen Lernfähigkeiten und sein Verhalten zu beobachten, zu erkennen, zu fördern und zu lenken. Weite und Umfang der sozialen Partnerschaft zwischen Mensch und Hund werden unwiderruflich geprägt und wirken für alle weitere Zukunft auf fast alle Eigenschaften des Hundes ein. Wer gerade in jener Zeit verkennt, dass unsere Vierbeiner eine eigene Sprache sprechen wird unwissentlich die positive Entwicklung des Welpen verhindern. Hundeerziehung schließt Selbsterziehung mit ein, denn ein Hund ist immer nur so gut wie sein Frauchen und sein Herrchen.

Die schwierige Aufgabe, den Welpen optimal zu fördern ohne ihn zu überfordern, bewältigen Sie am besten gemeinsam mit einem erfahrenen Ausbilderteam.

Welpenspiel– und Prägestunden für den Beginn einer wunderbaren Freundschaft !



WARAUF ES UNS ANKOMMT

  • dass Sie eine gegenseitige und vertrauensvolle Beziehung zu Ihrem Welpen entwickeln
  • dass der Welpe sein Spielbedürfnis mit Artgenossen befriedigen kann und dabei Sozialverhalten erlernt
  • dass der Welpe genügend Möglichkeiten erhält, um sich geistig und motorisch zu entwickeln
  • dass der Welpe lernt, mit unserer für Hunde stark belastenden Umwelt angemessen umzugehen
  • dass Sie Ihren Part als „Rudelführer/in“ souverän und verantwortungsbewusst meistern können.

 

WAS SIE KONKRET ERWARTET

Bei jedem Treffen gibt es eine zwanglose Abfolge von

  • Freispiel (unangeleintes Spielen der Welpen unter Aufsicht von Gruppenleiter und Besitzern)
  • Spiel Mensch/Hund (Lieblingsspielzeug, Laufspiele, körperbetontes Spiel)
  • Bindungsfördernden Übungen
  • Geräte– und Hindernisübungen (Tunnel, Wippe, Tisch, Bällebad usw.)
  • Übungen zur Klarstellung der Randordnung
  • Gewöhnung an optische, akustische und taktile Reize
  • Erziehungsübungen
  • Praktische Übungen
  • Theorie-Einschübe und die Möglichkeit zu individuellen Gesprächen

 

WAS DIE WELPEN DABEI LERNEN

  • Bindung an seinen Menschen als Grundlage aller Sicherheiten und Erziehungsübungen
  • Sozialverhalten durch Sozialisation mit Artgenossen und fremden Menschen
  • Selbstsicherheit um Angst vor unheimlichen Situationen zu überwinden
  • Umweltsicherheit durch Gewöhnung an Angst machende optische, akustische, taktile Reize und an alltägliche Situationen in unserer Umwelt
  • Motorik und Kognition durch bewusste Steuerung des Bewegungsverhaltens und Förderung der Konzentration
  • Rangordnung (Unterlassung jedes offensiv-aggressiven Verhaltens gegenüber Ranghöheren - insbesondere gegenüber dem "Rudelführer")
  • Grundbefehle wie Komm, Schau, „Leinenführigkeit“, Nein, Sitz, Platz, Steh, Bleib, Aus, Pfui

 

UND WAS WIR IHNEN VERSTÄNDLICH MACHEN MÖCHTEN

  • Dass der Hund nur durch Liebe und Konsequenz erzogen werden kann.
  • Warum Bindung so wichtig ist und wie man sie aufbaut.
  • Warum die Klärung der Rangordnung entscheidend ist und wie sie geklärt wird.
  • Wie Kommunikation mit dem Hund aussieht und die Bedeutung der Körpersprache.
  • Wie ein Hund lernt und wie das System Lob und Tadel funktioniert.
  • Wie man richtig mit dem Hund spielt und schmust.
Aktualisiert ( Sonntag, 17. August 2014 um 22:09 Uhr )
 
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